
Als wir frisch in unser eigenes Bauernhaus eingezogen sind wussten wir, dass wir einen Nachbar haben und dass dieser grosse Ziegen und einen Tschechoslowakischen Wolfshund hat.
Schnell lernten wir uns kennen, denn wir waren beide froh dass der andere Haustiere hat und es stellte sich bald heraus dass sich Christa und ich, zum Leidwesen unserer Männer, sehr ähnlich sind.
Christa und ich verstehen uns auch ohne Wort :-))
Wir übernehmen gegenseitig die Ferienbetreuung unserer Tiere, das heisst, wir schauen auf die Pfauengeissen, Imir, Attila und Moira und sie schaut auf unsere Katzen. Egal ob nur erwachsene Tiere da sind oder auch Jungtiere.
Als ich Kiras 9-er Wurf hatte war ich echt froh um diese Freundschaft, denn mir ist sehr bewusst, dass wir es ohne Christas Hilfe nicht geschafft hätten den ganzen Wurf gross zu bringen. Sicher die ersten Tage war ich zu Hause, aber irgendwann musste ich ja wieder arbeiten und dann hat sie ganz selbstverständlich die Rolle des Katzengottis übernommen und die Kleinen zugefüttert.

Am Morgen bevor ich das Haus verliess habe ich gefüttert, gegen Mittag und
am Nachmittag Christa
und am Abend wenn ich nach Hause gekommen bin, hat es sofort nochmals eine
Portion Futter gegeben und dann bevor wir ins Bett sind nochmals.
So häufig mussten wir nur ein paar Tage geben und konnten dann bald
von 5 auf 4 und dann auf 3 reduzieren, aber gemacht werden musste es trotzdem.
Sie ist mir eine sehr gute Freundin und sozusagen die gute Fee in der Zucht. Ohne sie wäre einiges komplizierter.
Apropos unsere Büsi, Christa hat sich in einen schwarzen Kater verliebt,
der dann auch bei Ihr eingezogen ist.
Er heisst Ishboo.